Die Autorin, Michaela Krause, hat ihr lange erwartetes Kinderbuch „Emilia – ein aussergewöhnliches Pinguinmädchen“ einem breiten Publikum vorgestellt. Am 20. Juni 2026 fand die erste offizielle Lesung im Kult41 in Bonn statt. Die Schauspielerin, Sabrina Wagner, die das kommende Hörbuch einliest , hat ebenfalls aus dem Kinderbuch vorgelesen. Im Buch geht es um ein kleines autistisches Pinguinmädchen, welches in die Grundschule kommt und einige aufregende Wochen erlebt.
Michaela Krause gab dem Publikum vorab einige Informationen zur Geschichte. Die Geschichte spielt in der Antarktis. Jedoch in einer anderen Antarktis, als die, die wir heute kennen. Eine Antarktis, die durch Klimawandel verschoben ist. In einem Teil ist es immer kalt und im anderen Teil ist immer Frühling und Sommer. Emilias Geschichte spielt im kalten Teil Antarktis, in der fiktiven Stadt Adelia. Die Familie wird vorgestellt. Emilia hat einen großen Bruder, Benjamin, der im Ausland studiert.
Im Anschluss wird das zweite Kapitel des Buches vorgelesen. Hier geht es um Emilias Geburtstag. Es wird über Geschenke berichtet und dass die Familie im Restaurant „Zum hungrigen Wal“ essen geht. Dort fesselt eine blaue Garnele Emilias Aufmerksamkeit. Nach dem Essen gibt es noch für jeden Eis, danach spaziert die Familie ein wenig durch Adelia und nach Hause. Der Abschluss des Kapitels beschreibt wie Emilia, Benjamin und der Vater einen Roboterbausatz zusammenbauen und testen.
Das Publikum lauschte mal ganz still und mal amüsiert den Worten. Niemand verließ vorzeitig die Lesung. Nach einem tosenden Applaus ging es nahtlos weiter. Nun übernahm Sabrina Wagner den zweiten Teil der Lesung. Sie las das Kapitel sieben, die Rettungsaktion. Emilia sieht zufällig wie ein Pinguinküken im Eis eines Sees einbricht und alleine nicht mehr herauskommt. Sie beschießt in einer gewagten Rettungsaktion das Küken zu retten und bekommt unerwartete Hilfe von einem älteren Pinguin. Nun ist Emilia eine Heldin. Aber das ist eine weitere Geschichte im Kinderbuch.
Nach der Lesung suchten viele Zuhörer das persönliche Gespräch mit der Autorin. Besonders einer wird im Gedächtnis bleiben. Dr. Christian Linnert sagte, eigentlich wollte er das Buch nicht erwerben, aber nun nach der Lesung hat die Geschichte ihn gepackt und er muss unbedingt ein Exemplar der, inzwischen restlos ausverkauften, Erstauflage haben. Ein schöneres Kompliment konnte man der Autorin kaum machen.